Gold als Altersvorsorge ist weder der Heilsbringer noch das nutzlose Metall, als das es manchmal dargestellt wird. Es ist ein spezifisches Instrument mit spezifischen Stärken – und erheblichen Schwächen, wenn falsch eingesetzt.
Was Gold in der Altersvorsorge leistet
Kaufkrafterhalt: Über sehr lange Zeiträume (20, 30, 40 Jahre) hat Gold die Kaufkraft erhalten. Diversifikation: Gold korreliert langfristig negativ mit Aktien. In schlechten Aktienjahren steigt Gold oft. Kein Gegenparteirisiko: Anders als Rente, Lebensversicherung oder Bankguthaben hängt Gold von keiner Institution ab.
Was Gold nicht leistet
Keine laufenden Erträge: Gold zahlt keine Zinsen oder Dividenden. Der Zinseszinseffekt fehlt komplett. Langfristig bringt Gold nicht einmal halb so viel Rendite wie weltweit gestreute Aktien. Hohe Volatilität: Gold kann 30 bis 40 Prozent in einem Jahr verlieren. Keine staatliche Förderung: Gold ist nicht in Riester- oder Rürup-Konstruktionen einbettbar.
Die sinnvolle Rolle von Gold
Die meisten seriösen Finanzplaner empfehlen Gold als Beimischung von 5 bis 15 Prozent eines diversifizierten Portfolios. Die restlichen 85 bis 95 Prozent sollten in Aktien-ETFs, Anleihen und anderen Anlageklassen stecken. Den aktuellen Goldpreis verfolgen Sie im Live Goldpreis Chart.
Häufige Fragen
Wie viel Prozent meiner Altersvorsorge sollte Gold sein?
Konservative Empfehlung: 5 bis 10 Prozent als Krisenabsicherung. Für Anleger mit expliziten Inflations- und Systemrisikobedenken: bis 15 bis 20 Prozent. Mehr als 25 Prozent ist für die meisten Privatanleger zu konzentriert in einer nicht-renditestarken Anlage.




