Inflation frisst Ersparnisse auf – aber nicht alle Anlagen schützen gleich gut dagegen. Dieser Artikel vergleicht Gold, globale Aktien-ETFs und Immobilien auf Basis historischer Daten.
Was Inflationsschutz wirklich bedeutet
Ziel ist eine reale Rendite über 0 Prozent (nach Abzug der Inflation). Eine Anlage mit 3 Prozent nominaler Rendite bei 5 Prozent Inflation verliert 2 Prozent real. Tagesgeld ist derzeit negativ real – wie der Vergleich Gold vs. Tagesgeld zeigt.
Gold: Gut langfristig, unsicher kurzfristig
Über sehr lange Zeiträume (20 und mehr Jahre) hat Gold die Kaufkraft erhalten oder gesteigert. Über 5 bis 10 Jahre ist das Gold-Inflations-Verhältnis wackelig. Die Stärken: perfekte Performance in Hochinflationsphasen, Schutz in geopolitischen Krisen. Die vollständigen Preistreiber erklärt Warum steigt der Goldpreis?
Aktien-ETFs: Bester langfristiger Inflationsschutz
Unternehmen können Preissteigerungen weitergeben. Langfristig haben globale Aktien-ETFs die Inflation um durchschnittlich 5 bis 7 Prozentpunkte pro Jahr übertroffen. Das ist deutlich mehr als Gold – aber mit höherer kurzfristiger Volatilität.
Das optimale Inflationsschutz-Portfolio
Für die meisten Privatanleger: 70 bis 80 Prozent in globale Aktien-ETFs, 10 bis 15 Prozent Gold, optional selbstgenutzte Immobilie. Bargeld und Tagesgeld bieten keinen Inflationsschutz. Den aktuellen Goldpreis im Live Chart verfolgen.
Häufige Fragen
Schützt Gold kurzfristig vor Inflation?
Nicht zuverlässig. Kurzfristig kann Gold trotz hoher Inflation stagnieren. Langfristig über 20 Jahre ist es ein bewährter Schutz. Für kurzfristigen Schutz sind inflationsindexierte Anleihen effektiver.


