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Anouk Aimée ist tot

Anouk Aimée ist tot

Die Liebesgeschichte „Ein Mann und eine Frau“ machte sie zum legendären Filmstar. Nun ist die französische Schauspielerin Anouk Aimée im Alter von 92 Jahren gestorben.

Paris – Bei der französischen Schauspielerin Anouk Aimée gingen ungewöhnliche Schönheit und außerordentliches Talent eine einzigartige Verbindung ein. Der italienische Starregisseur Federico Fellini nannte sie „die beste Schauspielerin der Welt“, der deutsche Schauspieler O.W. Fischer meinte: „Mademoiselle Aimée ist ein Wunder – strahlend schön und eine begnadete Künstlerin.“ Nun ist die Film-Diva im Alter von 92 Jahren gestorben. Das bestätigte ihr Agent am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Karriere und Durchbruch

In ihrer langen Karriere spielte die Tochter eines Schauspielerehepaars überwiegend Liebesgeschichten, in denen sie mit ihrem Mona-Lisa-Gesicht und dem sehnsüchtigen Blick scheue, rätselhafte und verschlossene Frauen darstellte. Ein Liebesfilm war es dann auch, der Aimées Ruhm ins geradezu Legendäre steigerte: „Ein Mann und eine Frau“. Eine bittersüße Lovestory von Regisseur Claude Lelouch aus dem Jahr 1966, für den sie eine Oscar-Nominierung erhielt und den Golden Globe sowie den British Academy Film Award gewann. In dem Film verliebt sie sich in einen verwitweten Rennfahrer.

Anouk Aimée in einer Filmszene
Anouk Aimée in einer Filmszene

Aimée arbeitete mit den bedeutendsten Regisseuren und Schauspielern ihrer Zeit. Fellini besetzte sie in „La Dolce Vita“ und „Achteinhalb“. Mit Robert Altman drehte sie „Prêt-à-Porter“, mit Jacques Demy „Das Fotomodell“.

Zu ihren berühmten Filmpartnern und -partnerinnen gehörten Marcello Mastroianni, Michel Piccoli, Dirk Bogarde und Catherine Deneuve. Ihre Chemie mit Jean-Louis Trintignant führte zu einer lebenslangen beruflichen Partnerschaft, die 2019 in „Die schönsten Jahre eines Lebens“ einen krönenden Abschluss fand.

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Eine Geliebte auf und hinter der Leinwand

Die Schauspielerin, mit bürgerlichem Namen Nicole Dreyfus, machte ihrem Namen Aimée – die viel Geliebte – alle Ehre. Sie gehört zu den wenigen internationalen Stars, die sowohl von der Fachwelt als auch von der Kritik und dem Publikum geschätzt wurden.

Leidenschaft fürs Kino

Wie sie zu ihrem Pseudonym kam? Der französische Dichter Jacques Prevert, den sie in ihren ersten Filmen kennengelernt hatte, schlug ihr vor, sich so zu nennen, wie er sie sah, als beliebte und viel geliebte Schauspielerin.

Zitat von Anouk Aimée: „Ich hatte diesen Namen ganz schnell verinnerlicht und deshalb dachte ich, das sei ein einprägsames Pseudonym.“

Auch außerhalb der Filmwelt hinterließ Anouk Aimée einen bleibenden Eindruck. Der Pariser Couturier Emanuel Ungaro machte sie in den 80er Jahren zu seiner Muse und benannte ein Parfüm nach ihr: „Diva“.

Ihre Leidenschaft fürs Kino zeigte sich in unermüdlicher Arbeit. „Solange die Kamera mich erträgt, werde ich die Kamera lieben“, sagte sie einmal. So war sie noch 2019 in „Die schönsten Jahre eines Lebens“ von Claude Lelouch zu sehen. Sie spielte noch einmal an der Seite von Jean-Louis Trintignant (1930-2022), für den es die letzte Rolle war.

Mit dem Film schloss der französische Regisseur eine Trilogie ab, die 1966 begann und 1986 ihre Fortsetzung mit „Ein Mann und eine Frau – 20 Jahre später“ fand.

Trauer um Schauspielerin Anouk Aimée

Sie spielte in Fellinis „La Dolce Vita“, der große Durchbruch gelang ihr mit dem bittersüßen Liebesfilm „Ein Mann und eine Frau“. Nun ist die Schauspielerin Anouk Aimée im Alter von 92 Jahren gestorben. Die für ihre Rolle in dem Liebesfilm „Ein Mann und eine Frau“ bekannte französische Schauspielerin ist tot. Sie starb im Alter von 92 Jahren in Paris, wie ihr Agent mitteilte. Aimées Tochter Manuela Papatakis schrieb im Onlinedienst Instagram, sie sei „unbeschreiblich traurig“. Aimée hat mit den Großen ihres Fachs gedreht. Sie stand für Marcel Carné, Robert Altman, Claude Lelouch und den italienischen Starregisseur Federico Fellini vor der Kamera. Letzterer sagte einst über Aimée, sie sei die „beste Schauspielerin der Welt – nach Giulietta Masina“ – Fellinis Ehefrau.

Aimée: Eine beeindruckende Karriere

Aimée, am 27. April 1932 als Nicole Dreyfus in Paris geboren, hat in mehr als 50 Filmen mitgespielt, darunter in Fellinis Kultfilm „La Dolce Vita“, später auch in „Achteinhalb“ neben Marcello Mastroianni. In der ersten Hälfte der 1960er-Jahre wurde sie in Italien sogar mehr verehrt als in Frankreich.

Zu den bekanntesten Filmen zählt „Ein Mann und eine Frau“

Zu ihren bekanntesten Filmen zählte jedoch „Ein Mann und eine Frau“ des französischen Regisseurs Claude Lelouch. Der bittersüße Liebesfilm, der in Cannes 1966 mit der Goldenen Palme ausgezeichnet wurde, verschaffte ihr endgültig internationales Renommee. Für ihre Rolle als Scriptgirl, das sich nach dem Tod seines Mannes in einen ebenfalls verwitweten Rennfahrer verliebt, gewann sie den Golden Globe sowie den British Academy Film Award und wurde für den Oscar als beste Schauspielerin nominiert. Die Lovestory gilt noch heute als eine der schönsten Liebesgeschichten des Kinos.

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Frühe Karriere und Höhepunkte

Als Tochter eines Schauspielerehepaars stand sie bereits mit knapp 14 Jahren auf der Bühne und vor der Kamera. Ihre Karriere begann 1949 mit der Rolle der Julia in der Shakespeare-Adaption „Die Liebenden von Verona“. Sie spielte oft geheimnisvolle, rätselhafte schöne Frauen, die immer eine Wende in ihrem Leben ersehnten. Sie war mehrmals verheiratet, unter anderem mit dem britischen Schauspieler Albert Finney. Mit Schauspielern wie Warren Beatty und Omar Sharif war sie kurzfristig liiert.

Anouk Aimée erhält Auszeichnung

Ein bleibendes Erbe

Anouk Aimée wurde als Nicole Dreyfus in eine Schauspielerfamilie geboren und erhielt Ballett- und Schauspielunterricht. Sie war 14 Jahre alt, als sie erstmals in einem Film mitspielte und den Rollennamen Anouk annahm, aus ihrem zweiten Filmprojekt stammt dann der Nachname.

Erste Bekanntheit erlangte Aimée durch ihre Hauptrolle im Liebesfilm „Die Liebenden von Verona“. Einer ihrer größten Erfolge ist der mehrfach Oscar-prämierte Klassiker „Ein Mann und eine Frau“ (1966). Auch wenn sie häufiger in Italien, USA und Deutschland vor der Kamera stand als in Frankreich, galt Aimée als Prototyp der französischen Geliebten.

Aimée hat mit den Großen ihres Fachs gedreht. Sie stand für Marcel Carné, Robert Altman, Claude Lelouch und den italienischen Starregisseur Federico Fellini vor der Kamera, der von ihr sagte, sie sei die „beste Schauspielerin der Welt – nach Giulietta Masina“, Fellinis Ehefrau. Viermal war sie verheiratet, unter anderem mit dem britischen Schauspieler Albert Finney. Aus ihrer zweiten Ehe ging eine Tochter hervor. Mit Warren Beatty und Omar Sharif war sie kurzfristig liiert.

2002 wurde Aimée für ihr Lebenswerk mit einem Ehren-César, dem französischen Filmpreis, ausgezeichnet.

Anouk Aimée hinterlässt ein beeindruckendes Erbe im französischen Film und wird sowohl von der Fachwelt als auch von ihren Fans vermisst werden. Ihre außergewöhnliche Karriere und ihre unvergesslichen Rollen machen sie zu einer der größten Ikonen des französischen Kinos.

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