Modekette Scotch & Soda insolvent: Beliebte Filiale in der Nürnberger Innenstadt betroffen

NUREMBERG – Die schlechten Nachrichten für unsere deutschen Innenstädte reißen nicht ab: Eine weitere Modekette ist insolvent – und ihre Filialen sind in Gefahr, einschließlich einer Filiale in der Nürnberger Innenstadt.

Nach Scotch & Soda Europe und ihrer Tochtergesellschaft in Österreich ist nun auch die deutsche Tochtergesellschaft insolvent. Sie hat Insolvenz in Düsseldorf angemeldet, berichtet das Fachportal “Textilwirtschaft”.

Scotch & Soda insolvent: Filiale in Nürnberg bleibt vorerst geöffnet

Dies betrifft 290 Mitarbeiter in den 40 deutschen Filialen. Laut Unternehmenswebsite hat Scotch & Soda vier Filialen in Bayern: zwei in München, eine in Ingolstadt und eine in Nürnberg. Letztere befindet sich in der Breiten Gasse. Diese soll vorerst geöffnet bleiben. Ziel ist es, den Geschäftsbetrieb fortzusetzen.

Bekanntes Modeunternehmen insolvent – Nun müssen 28 Geschäfte schließen

Der Versuch, ein großes Modeunternehmen in den Niederlanden zu restrukturieren, ist gescheitert. Nun müssen einige der Geschäfte schließen.

Amsterdam – Die Restrukturierung des Modeunternehmens Scotch & Soda ist in den Niederlanden gescheitert. Das Unternehmen gab dies am 19. Juni bekannt. Die Insolvenz des niederländischen Unternehmens, das europaweit tätig ist, wurde am 12. Juni angemeldet. Auch die deutsche Tochter von Scotch & Soda musste am 19. Juni Insolvenz anmelden. Das Scheitern der Restrukturierung im Heimatland lässt auch in anderen Ländern eine düstere Zukunft befürchten.

Scotch & Soda ist insolvent
Scotch & Soda ist insolvent

Scotch & Soda ist insolvent: Filialen in den Niederlanden müssen schließen

Wie Scotch & Soda in den Niederlanden mitteilte, müssen nun 28 niederländische Filialen schließen. 320 Mitarbeiter sind betroffen. In Deutschland hofft man noch, einen neuen Investor für die 40 deutschen Filialen zu finden. Die Zukunft der Filialen in Österreich, Belgien und Luxemburg ist ebenfalls noch unklar. Auch die Zukunft des Online-Shops von Scotch & Soda ist unklar. Laut dem Fachportal “Textilwirtschaft” wird dies zu einem späteren Zeitpunkt mitgeteilt. Es gibt jedoch offenbar bereits einen Lizenznehmer für die Online-Präsenz.

Insolvenz der deutschen Tochter von Scotch & Soda setzt sich fort

Der zuständige Insolvenzverwalter hat bereits die Insolvenz der deutschen Tochtergesellschaft angekündigt: “Die Filialen in Deutschland werden von der Muttergesellschaft in den Niederlanden, die ebenfalls insolvent ist, mit Waren beliefert. Ich stehe derzeit in engem Kontakt mit den Verantwortlichen in den Niederlanden, damit wir weiterhin Waren erhalten können.” Es war zunächst nicht klar, ob sich etwas geändert hatte. Ziel ist es jedoch, so viele der 290 Arbeitsplätze in Deutschland wie möglich zu erhalten.

Für Scotch & Soda ist dies die zweite Insolvenz innerhalb eines Jahres. Der Modehändler gibt “logistische Probleme nach dem Neustart im Jahr 2023” als Gründe an, die zu “anhaltenden Verlusten” geführt haben. Auch die Tochtergesellschaft Scotch & Soda Austria ist insolvent.

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Derzeit 39 Filialen in Deutschland

NUREMBERG – Die Breite Gasse könnte vor einer weiteren Leerstandsdrohung stehen. Eine Tochtergesellschaft eines niederländischen Modeherstellers hat Insolvenz angemeldet. So soll es weitergehen. Wieder einmal ist ein Unternehmen mit einer Filiale in der Breiten Gasse in Nürnberg in Konkurs gegangen. Zuerst wurde bekannt gegeben, dass Scotch & Soda Europe bankrott ist, nun soll auch die deutsche Tochtergesellschaft betroffen sein. Dies wurde zuerst von “Textilwirtschaft” gemeldet. Laut Bericht hat das Unternehmen in Düsseldorf Insolvenz angemeldet.

Derzeit gibt es 39 Scotch & Soda Filialen in Deutschland. Laut dem Portal “fashion united” bleiben die Filialen trotz der Insolvenz des Unternehmens vorerst geöffnet. Rund 290 Mitarbeiter in den 39 Filialen wären betroffen. Laut Holger Rhode, dem vorläufigen Insolvenzverwalter der Scotch & Soda Retail GmbH, ist es zunächst das Ziel, “die Geschäfte von Scotch & Soda in Deutschland weiterzuführen”, schreibt “fashion united”. Wie Scotch & Soda Europe zuvor auf ihrer eigenen Website bekannt gab, wurde das Unternehmen am 12. Juni für insolvent erklärt. Laut der Pressemitteilung sind die Geschäfte – außerhalb Deutschlands – seit dem 19. Juni geschlossen. Der Online-Shop wird laut Ankündigung von einer anderen Partei weitergeführt.

Für die deutsche Tochter ebenfalls Insolvenz angemeldet

Die Modebranche und der Einzelhandel stehen derzeit unter massivem Druck. Mehrere Modeunternehmen mussten in den letzten Monaten und Wochen Insolvenz anmelden, darunter Esprit, Peek & Cloppenburg und Galeria Karstadt Kaufhof. Nun geht ein weiteres deutsches Modeunternehmen denselben Weg: Scotch & Soda Retail GmbH meldete am Mittwoch (19. Juni) in Düsseldorf Insolvenz an. Dies berichtete unter anderem das Fachportal “Textilwirtschaft”.

Für Scotch & Soda ist es die zweite Insolvenz innerhalb eines Jahres

Der Insolvenzantrag erfolgt nur eine Woche nach der Insolvenz von Scotch & Soda Europe und der Insolvenz von Scotch & Soda in Österreich. Laut einer Erklärung des Unternehmens sind 290 Mitarbeiter in den 40 deutschen Filialen betroffen. Anwalt Holger Rhode, Partner der Kanzlei Görg, wurde zum Insolvenzverwalter ernannt. “Die Filialen in Deutschland werden von der Muttergesellschaft in den Niederlanden, die ebenfalls insolvent ist, mit Waren beliefert. Ich stehe derzeit in engem Kontakt mit den Verantwortlichen in den Niederlanden, damit wir weiterhin Waren erhalten können”, wird Rhode zitiert. Die Filialen bleiben vorerst geöffnet. Ziel ist es, “so viele” der 290 Arbeitsplätze wie möglich zu sichern, so der Anwalt weiter.

Herausforderungen für die Modebranche

Für Scotch & Soda ist es die zweite Insolvenz innerhalb eines Jahres. Der Modehändler gibt “logistische Probleme nach dem Neustart im Jahr 2023” als Gründe an, die zu “anhaltenden Verlusten” geführt haben.

Die Corona-Pandemie, Kaufzurückhaltung, steigende Kosten und Inflation haben viele Modeketten hart getroffen. Allein im letzten Jahr mussten mindestens 136 Modeanbieter Insolvenz anmelden, berichtet “Textilwirtschaft”. “Die Modebranche durchläuft derzeit eine schwierige Zeit”, sagte Wirtschaftsexperte Cor Molenaar im Fachmagazin “FashionUnited”. Die Nachfrage sei seit einiger Zeit rückläufig und ändere sich schnell. Unternehmen müssten in der Lage sein, darauf zu reagieren.

Dr. Maximilian von Sternberg
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Chefredakteur & Senior Market Analyst > Dr. von Sternberg ist ein spezialisierter Analyst für den DACH-Edelmetallmarkt mit über 20 Jahren Erfahrung in der makroökonomischen Bewertung. Er ist bekannt für seine kritische Haltung gegenüber der Fiat-Währungsexpansion und seine Expertise in der steuerfreien Vermögenssicherung gemäß § 23 EStG. Alle Analysen auf Dutch Bullion werden unter seiner Leitung auf Faktenpräzision und Marktrelevanz geprüft. Persönliches Credo: "Wahrer Wohlstand wird nicht in Zahlen auf einem Bildschirm gemessen, sondern in der Unabhängigkeit von zentralisierten Systemen."

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