2 C
München

„Smile“-Rezension: Parker Finns übernatürliche Interpretation von Traumata wird Sie dazu bringen, das Gesicht zu verziehen und zu lächeln

Fantastisches Fest: Der Ausdruck „Lächle durch den Schmerz“ bekommt in dem schaurigen Film des Autors/Regisseurs Parker Finn eine bedrohliche neue Bedeutung.

Der Ausdruck „smile through pain“ erhält in „Smile“ eine bedrohliche neue Bedeutung, da Parker Finn ein international anerkanntes Glückssymbol verwendet, um im Rahmen der Erforschung von Traumata im Film Angst und Schmerz zu erzeugen. . Ein Lächeln ist nichts weiter als eine Maske, und der wahre Schrecken ergibt sich aus der wahren Absicht dahinter.

Sosie Bacon spielt Rose Cotter, eine Ärztin, die in einer psychiatrischen Notaufnahme arbeitet und eine schwere Last trägt, seit sie den Selbstmord ihrer Mutter im Alter von zehn Jahren miterlebt hat. Seine geistige Gesundheit beginnt sich zu verschlechtern, nachdem er eine junge Frau namens Laura (Caitlin Stasey) untersucht hat, die wegen Zeugin eines Selbstmords vorgeführt wird. Verzweifelt und darum bittend, dass ihr jemand glaubt, sagt Laura zu Rose, dass sie von einem Wesen verspottet wird, das nur sie sehen kann; jemand, der lächelt und sein Aussehen ändert, während er eine Morddrohung ausspricht. Sie tötet sich dann direkt vor einer gefrorenen Rose, die später entdeckt, dass das Wesen, das diese Patientin beeinflusst hat, sich jetzt an sie geklammert hat.

Finn konkretisiert die Figur von Rose mit Geschichten und Einblicken in die Beziehungen zu ihrem Chef, ihrer Mutter, ihrem Verlobten und ihrer älteren Schwester. Roses emotionaler Aufruhr ist nach Bacons beeindruckender frenetischer Darbietung visuell fesselnd. Während Rose mit verstörenden Halluzinationen und der Unfähigkeit, ihren Mitmenschen zu vertrauen, zu kämpfen hat, schwankt sie zwischen Momenten der Manie und Trennung. Dieses Gespenst verletzlicher Paranoia und Angst ermöglicht es Finn, sich mit der vielschichtigen Komplexität der psychischen Gesundheit auseinanderzusetzen, während Rose versucht, die Menschen um sie herum davon zu überzeugen, dass das, was sie erlebt, real ist. Während dies ein langweiliger (wenn auch realistischer) Horror-Trope ist, lassen diese sich schnell ändernden emotionalen Zustände Bacons Schauspiel glänzen. Rose fühlt sich trotz der Fürsorge ihres Therapeuten (Robin Weigert) allein und findet etwas Trost bei einem Polizisten und ehemaligen Liebhaber, Joel (Kyle Gallner), der ihr hilft, die verstörende Abstammung der Opfer dieses übernatürlichen Wesens zusammenzufügen. Während die Besonderheiten des Monsters verborgen sind, werden sowohl seine Ausführungsmethode als auch sein Zweck in einer Geschichte offenbart, die traurigerweise traditionell und geschmacklos in der Struktur ist.

Um Roses mentale und emotionale Abwärtsspirale zu vermitteln, verwendet Finn eine Reihe starker Kamerawinkel, die den Mangel an Konsistenz in seiner neuen Realität suggerieren. Langsame 90-Grad-Kameradrehung, vollständige Kameraumkehrung, invasive Nahaufnahmen von Charaktergesichtern und wunderschöne Luftaufnahmen geben alle einen bedrohlichen Ton an und vermitteln das unheimliche Gefühl, studiert und gejagt zu werden. Das minimalistische Produktionsdesign, mit freundlicher Genehmigung von Lester Cohen, konzentriert sich auf den grausamen Geisteszustand seiner Charaktere, anstatt eine typische Horrorfilm-Ästhetik mit gotischen oder dunklen Strichen zu malen. Einige Farbpaletten symbolisieren jedoch die Instabilität von Roses innerem Geist und physischer Umgebung. Zum Beispiel hat das Krankenhaus, in dem sie arbeitet, hellrosa Wände (eine Anspielung auf eine alte Studie, die herausfand, dass der Farbton Bake-Miller Pink Aggressionen reduziert), während Rose oft blaue Outfits trägt, eine Farbe, die oft Traurigkeit darstellt.

Die Handlung von „Smile“ erinnert auf erschöpfende Weise an andere Horror-Vorgänger wie „It Follows“, „The Ring“, „Oculus“ und sogar „Final Destination“. Finn entwickelt eine ansteckende Herangehensweise an den Tod, indem er Traumata und die Auswirkungen von Trauer und Depressionen berücksichtigt, aber die Geschichte fühlt sich nicht ganz wie eine eigene Bestie an. Um die bereits stark ausgeprägten Themen des Films zu verstärken, kreiert der Komponist Cristobal Tapia de Veer eine starke Klanglandschaft aus Verspieltheit und Angst, die die Gegenüberstellung, die während der 116 Minuten des Films verwendet wird, perfekt ergänzt. Das Sounddesign und die Musik sind genauso nervenaufreibend wie die grafischen Todesszenen, aber leider mit übermäßig viel gruseligem Springen. Und das Special-Effects-Team von Amalgamated Dynamics konstruiert einige wirklich fesselnde Visuals, die sowohl schockieren als auch köstlich abstoßen, besonders im dritten Akt. Ihre makabre Prothesenarbeit und ihr kreatives Monsterdesign haben einen Körpersurrealismus, der Horrorfans über das ganze Gesicht grinsen lassen wird.

„Smile“ navigiert ungeheiltes Trauma durch eine übernatürliche Linse und spielerische Gegenüberstellung, obwohl es sich wie ein Schatten anderer Geschichten anfühlt. Mit seltenen Momenten dunkler Komödie und Ironie ist er in der Lage, die eindringliche Natur der Erwartung der Gesellschaft aufzudecken, trotz des Leidens, das unter der Haut lauern kann, glücklich und vorzeigbar zu sein. Insgesamt liefert „Smile“ eine packende, klaustrophobische mentale Höllenlandschaft, die sowohl Grimassen schneiden als auch schmunzeln lässt.

Kategorie B-

Paramount bringt „Smile“ am Freitag, den 30. September in die Kinos.

Registrieren: Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den neuesten Film- und Fernsehnachrichten! Melden Sie sich hier für unseren E-Mail-Newsletter an.

Previously published on biographymask.com

Latest article

%d Bloggern gefällt das: