Ein juristischer Showdown von globaler Tragweite bahnt sich an: Der Pharmariese Bayer steht im Zentrum eines Rechtsstreits, der die Grundfesten der unternehmerischen Verantwortung erschüttert. Seit der milliardenschweren Übernahme von Monsanto im Jahr 2018 hat sich der Konzern in einem Netz aus Zehntausenden Klagen verfangen. Der Vorwurf: Das meistverkaufte Unkrautvernichtungsmittel der Welt, Roundup mit dem Wirkstoff Glyphosat, soll krebserregend sein. Nach einer Serie von Niederlagen und astronomischen Schadensersatzzahlungen setzt Bayer nun alles auf eine Karte: den Supreme Court der Vereinigten Staaten. Die Entscheidung des obersten US-Gerichts, einen der entscheidenden Fälle zu prüfen, könnte nicht nur über die Zukunft des Konzerns entscheiden, sondern auch einen Präzedenzfall für die gesamte Industrie schaffen. Dieser Artikel beleuchtet die Hintergründe, analysiert die Strategien und wagt eine Prognose über den Ausgang dieses juristischen Thrillers, der weit mehr ist als nur ein Streit um ein Pflanzenschutzmittel. Es ist ein Kampf um Wissenschaft, Recht, wirtschaftliche Existenz und die Gesundheit von Millionen von Menschen.
Die Büchse der Pandora: Wie die Monsanto-Übernahme für Bayer zur Falle wurde
Die Übernahme von Monsanto durch Bayer für über 60 Milliarden US-Dollar im Jahr 2018 sollte einen globalen Giganten im Agrar- und Pharmageschäft schaffen. Doch was als strategischer Geniestreich geplant war, entpuppete sich schnell als finanzieller und reputatorischer Albtraum. Mit Monsanto kaufte Bayer nicht nur Saatgut und Pflanzenschutzmittel, sondern auch eine immense juristische Last: die Klagewelle um den Herbizidwirkstoff Glyphosat.

Der Ursprung der Klagewelle
Die Kontroverse um Glyphosat ist nicht neu. Bereits 2015 stufte die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC), eine Unterorganisation der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Glyphosat als “wahrscheinlich krebserregend für den Menschen” ein. Diese Einschätzung diente als wissenschaftliche Grundlage für Tausende von Klägern in den USA, die ihre Non-Hodgkin-Lymphom-Erkrankungen auf den jahrelangen Gebrauch von Roundup zurückführten.
Monsanto und später Bayer argumentierten stets, dass diese Einschätzung im Widerspruch zu den Bewertungen zahlreicher internationaler Regulierungsbehörden stehe, darunter die US-Umweltschutzbehörde (EPA), die Glyphosat bei sachgemäßer Anwendung als sicher einstuft. Doch die Kläger warfen dem Unternehmen vor, Studien manipuliert und die Öffentlichkeit gezielt über die Risiken getäuscht zu haben. Interne Dokumente, die im Zuge der Prozesse ans Licht kamen, schienen diesen Verdacht zu erhärten und schockierten die Geschworenen.
Milliardenurteile und der Absturz der Bayer-Aktie
Die ersten Urteile trafen Bayer mit voller Wucht:
- Dewayne Johnson (2018): Ein ehemaliger Hausmeister erhielt eine Jury-Zuerkennung von 289 Millionen US-Dollar.
- Edwin Hardeman (2019): Ein Bundesgericht sprach ihm über 80 Millionen US-Dollar zu.
- Alva und Alberta Pilliod (2019): Ein Ehepaar erhielt ein Urteil über mehr als 2 Milliarden US-Dollar.
Auch wenn diese Summen in Berufungsverfahren später reduziert wurden, war der Schaden immens. Die Bayer-Aktie brach ein und verlor zeitweise mehr als die Hälfte ihres Wertes – der Börsenwert des Unternehmens sank unter den Kaufpreis für Monsanto. Der Druck auf das Management, eine Lösung zu finden, wuchs ins Unermessliche.
Vergleichsstrategie und offene Flanke
Bayer reagierte mit einer zweigleisigen Strategie: Einerseits kämpfte der Konzern weiter vor Gericht, andererseits begann er, einen Großteil der Klagen außergerichtlich beizulegen. Bis heute hat Bayer über 11 Milliarden US-Dollar für Vergleiche von fast 100.000 Fällen aufgewendet.
Das Problem dabei: Es kommen ständig neue Klagen hinzu. Die Latenzzeit zwischen der Exposition gegenüber einem potenziell krebserregenden Stoff und dem Ausbruch der Krankheit kann Jahre oder sogar Jahrzehnte betragen. Solange Roundup mit Glyphosat auf dem Markt ist und keine explizite Warnung trägt, bleibt die Tür für zukünftige Klagen weit offen. Analysten sprechen von einer “existenziellen Bedrohung” für Bayer. Rund 61.000 Klagen sind nach Schätzungen aus dem Jahr 2025 noch aktiv.

Der Hoffnungsschimmer: Warum der Supreme Court alles ändern könnte
Nach jahrelangen juristischen Niederlagen in den unteren Instanzen richtet Bayer nun alle Hoffnungen auf den Supreme Court. Das oberste US-Gericht hat zugestimmt, den Fall Durnell v. Monsanto zu prüfen. Diese Entscheidung ist mehr als nur ein weiterer Schritt im Prozessdschungel – sie könnte ein juristisches Erdbeben auslösen.
Das Kernargument: “Federal Preemption”
Im Zentrum von Bayers Argumentation steht ein juristisches Prinzip namens “Federal Preemption”. Vereinfacht gesagt besagt es, dass Bundesrecht (Federal Law) über dem Recht der einzelnen Bundesstaaten (State Law) steht.
Bayers Logik ist wie folgt:
- Die US-Umweltschutzbehörde EPA ist die zuständige Bundesbehörde für die Regulierung von Pestiziden in den USA.
- Die EPA hat die Etiketten von Roundup über Jahrzehnte geprüft und genehmigt.
- Die EPA kam wiederholt zu dem Schluss, dass ein Krebs-Warnhinweis auf Roundup-Produkten nicht erforderlich und sogar irreführend wäre, da die wissenschaftliche Evidenz aus ihrer Sicht eine solche Warnung nicht stützt.
- Wenn nun aber Geschworenengerichte in einzelnen Bundesstaaten Bayer dafür bestrafen, dass es keinen solchen Warnhinweis auf seinen Produkten angebracht hat, entsteht ein unlösbarer Konflikt: Das Unternehmen kann nicht gleichzeitig Bundesrecht (kein Warnhinweis) und dem Urteil eines einzelstaatlichen Gerichts (Warnhinweis erforderlich) Folge leisten.
Bayer argumentiert, dass die Entscheidung der EPA als Bundesbehörde Vorrang haben muss. Sollte der Supreme Court dieser Auffassung folgen, würde dies den Klägern in den meisten “Failure-to-Warn”-Fällen (Klagen wegen unterlassener Warnung) die rechtliche Grundlage entziehen. Dies würde nicht nur die verbleibenden Zehntausenden Klagen betreffen, sondern auch die Möglichkeit zukünftiger Klagen drastisch einschränken.
Die Rolle der US-Regierung und der “Solicitor General”
Ein entscheidender Faktor in diesem Prozess ist die Haltung der US-Regierung. Der Supreme Court hatte den “Solicitor General”, den obersten Anwalt der Regierung, um eine Stellungnahme gebeten. Unter der vorherigen Regierung hatte dieser sich gegen eine Annahme des Falles durch den Supreme Court ausgesprochen.
Doch die politische Landschaft hat sich geändert. Der amtierende Solicitor General John Sauer reichte im Dezember 2025 ein Gutachten ein, das Bayers Position unterstützt. Er argumentierte, dass die Entscheidungen der EPA nicht von Jurys untergraben werden dürften und dass ein Hersteller nicht “50 verschiedenen Kennzeichnungsregimen” ausgesetzt sein sollte. Diese Unterstützung der Regierung erhöht die Chancen für Bayer erheblich, da das Gericht den Empfehlungen des Solicitor General oft folgt.

Die Gegenposition: Menschenrecht vor Unternehmensschutz?
Die Klägerseite und Umweltorganisationen sehen in Bayers Strategie einen zynischen Versuch, sich der Verantwortung zu entziehen. Ihre Argumentation stützt sich auf mehrere Pfeiler:
- Zweifel an der Unabhängigkeit der EPA: Kritiker werfen der EPA seit Langem vor, zu eng mit der Industrie verbandelt zu sein und wissenschaftliche Erkenntnisse, die auf Risiken hindeuten, zu ignorieren. Die internen Monsanto-Dokumente, die “Monsanto Papers”, sollen belegen, wie das Unternehmen versuchte, die Regulierungsbehörde zu beeinflussen und kritische Studien zu diskreditieren.
- Das Recht auf Schadenersatz: Anwälte der Kläger betonen, dass Bundesgesetze einen Mindeststandard setzen, aber die Bundesstaaten das Recht haben, ihre Bürger durch strengere Gesetze zusätzlich zu schützen. Das Recht eines Bürgers, ein Unternehmen für erlittene Schäden zu verklagen, sei ein Grundpfeiler des US-Rechtssystems und dürfe nicht durch eine unternehmerfreundliche Auslegung von Bundesvorschriften ausgehebelt werden.
- Wissenschaftliche Kontroverse: Auch wenn viele Behörden Glyphosat als sicher einstufen, bleibt die IARC-Einstufung bestehen. Eine wachsende Zahl unabhängiger Studien deutet auf Gesundheitsrisiken hin, die über Krebs hinausgehen und auch das Mikrobiom oder hormonelle Systeme betreffen können. So fand eine im Juni 2025 veröffentlichte Studie des Ramazzini-Instituts heraus, dass Glyphosat bei Ratten selbst in Dosen, die als sicher gelten, verschiedene Krebsarten verursachte.
Für die Gegner von Bayer ist klar: Ein Sieg des Konzerns vor dem Supreme Court wäre nicht nur ein Schlag für die Zehntausenden Krebspatienten, sondern würde auch ein gefährliches Signal senden. Es könnte Unternehmen in Zukunft erleichtern, sich hinter behördlichen Genehmigungen zu verstecken, selbst wenn Beweise für die Gefährlichkeit ihrer Produkte vorliegen. Lori Ann Burd vom Center for Biological Diversity formulierte es so: “Bayer verliert immer wieder aufgrund der Fakten über sein eigenes Produkt, also bittet es jetzt das Gericht, zu verhindern, dass Jurys diese Fakten jemals wieder zu hören bekommen.”
Die wirtschaftliche Dimension: Ein Konzern am Scheideweg
Die Bedeutung des Supreme-Court-Verfahrens für die Zukunft von Bayer kann kaum überschätzt werden. Der Konzernchef Bill Anderson bezeichnete die Klagewelle bereits als “existenzielle Bedrohung”. Die finanziellen Belastungen sind enorm und lähmen das Unternehmen.
| Kennzahl | Auswirkung des Glyphosat-Streits |
|---|---|
| Marktkapitalisierung | Ist seit der Monsanto-Übernahme um mehr als 50% gefallen. |
| Gezahlte Vergleiche | Über 11 Milliarden US-Dollar bis Ende 2025. |
| Rückstellungen | Milliardenbeträge wurden für zukünftige Klagen gebildet. |
| Investitionsfähigkeit | Die hohen Kosten binden Kapital, das für Forschung und Entwicklung fehlt. |
| Aktienkurs | Bleibt unter massivem Druck und reagiert extrem sensibel auf jede Nachricht. |
Ein Sieg vor dem Supreme Court würde die Aktie wahrscheinlich explodieren lassen und dem Management endlich den Rücken für die dringend notwendige strategische Neuausrichtung freimachen. Bayer plant bereits eine Umstrukturierung, um agiler zu werden und Bürokratie abzubauen. Ohne eine Lösung im Glyphosat-Streit bleibt jedoch eine dunkle Wolke über allen Zukunftsplänen hängen.
Eine Niederlage hingegen würde das Horrorszenario fortschreiben. Die Drohung, den Verkauf von Glyphosat in den USA einzustellen, ist dabei mehr als nur ein Bluff. Für die US-Landwirtschaft, die stark von dem günstigen und effektiven Herbizid abhängig ist, wäre dies ein schwerer Schlag. Ernteausfälle und steigende Kosten wären die Folge, was wiederum die Nahrungsmittelpreise beeinflussen könnte.
Die Option des Konkurses
In den letzten Monaten wurde sogar über eine mögliche Insolvenz der US-Tochter Monsanto nach dem “Chapter 11”-Verfahren spekuliert. Dies wäre ein Versuch, alle Klagen in einem einzigen Konkursverfahren zu bündeln und so eine endgültige Gesamtsumme festzulegen. Diese Strategie, bekannt als “Texas Two-Step”, wurde bereits von anderen Konzernen wie Johnson & Johnson versucht, stieß aber auf starken juristischen Widerstand. Für Bayer wäre es ein letzter, verzweifelter Ausweg, der jedoch mit enormen Risiken und einem weiteren massiven Reputationsverlust verbunden wäre.
Prognose und Fazit: Ein Urteil mit globalen Folgen
Was wird der Supreme Court entscheiden? Eine Vorhersage ist schwierig, doch die Vorzeichen haben sich zugunsten von Bayer verbessert. Die Unterstützung durch den Solicitor General ist ein gewichtiges Argument. Die Tatsache, dass es einen klaren Konflikt zwischen verschiedenen Berufungsgerichten (“Circuit Split”) gibt, liefert dem obersten Gericht zudem einen klassischen Grund, um für rechtliche Klarheit im ganzen Land zu sorgen.
Szenario 1: Sieg für Bayer
Der Supreme Court entscheidet, dass das Bundesgesetz (FIFRA) die einzelstaatlichen “Failure-to-Warn”-Klagen verdrängt.
- Folgen: Die meisten der rund 61.000 anhängigen Klagen wären hinfällig. Zukünftige Klagen auf dieser Basis wären blockiert. Die Bayer-Aktie würde stark ansteigen. Der Konzern hätte die größte Hürde für seine Sanierung überwunden. Es wäre jedoch ein schwerer Schlag für die Kläger und könnte die Rechte von Verbrauchern in den USA nachhaltig schwächen.
Szenario 2: Niederlage für Bayer
Der Supreme Court entscheidet zugunsten der Kläger und bestätigt, dass einzelstaatliche Klagen trotz EPA-Zulassung möglich sind.
- Folgen: Die Klagewelle würde ungebremst weiterlaufen. Bayer müsste seine Vergleichsstrategie fortsetzen und wahrscheinlich noch mehr Geld zurückstellen. Die Diskussion um eine Monsanto-Insolvenz würde wieder aufflammen. Die Drohung, Roundup vom US-Markt zu nehmen, könnte Realität werden.
Szenario 3: Ein Mittelweg
Das Gericht könnte auch ein differenziertes Urteil fällen, das weder der einen noch der anderen Seite einen vollständigen Sieg beschert. Dies würde die Rechtsunsicherheit jedoch nur verlängern.
Unabhängig vom Ausgang ist die Causa Bayer/Monsanto schon jetzt ein Lehrstück über die Risiken von Mega-Übernahmen und die Verantwortung von globalen Konzernen. Sie zeigt, wie schnell wissenschaftliche Gewissheiten ins Wanken geraten können und wie Gerichte zu Arenen werden, in denen grundlegende Fragen über Gesundheit, Umwelt und die Macht von Unternehmen verhandelt werden.
Die Entscheidung im Fall Durnell, die für Juni 2026 erwartet wird, wird weit über die Werkstore in Leverkusen hinausstrahlen. Sie wird definieren, wie viel Macht eine Bundesbehörde wie die EPA hat und wie viel Schutz ein Bürger vor potenziell gefährlichen Produkten erwarten darf. Für Bayer ist es die letzte Chance, den Deckel wieder auf die Büchse der Pandora zu bekommen, die sie mit dem Kauf von Monsanto geöffnet haben. Für Zehntausende Kläger ist es die letzte Hoffnung auf Gerechtigkeit. Selten war die Spannung vor einer wirtschaftsrechtlichen Entscheidung so groß.
Wie viele Roundup-Klagen wurden bisher eingereicht und beigelegt?
Bis Herbst 2025 hat Monsanto fast 100.000 Roundup-Klagen beigelegt und dafür rund 11 Milliarden US-Dollar gezahlt. Es sind jedoch schätzungsweise noch 61.000 Klagen aktiv, und es werden weiterhin neue eingereicht, da die Latenzzeit für Krankheiten wie das Non-Hodgkin-Lymphom Jahre betragen kann.
Warum werden auch 2026 noch Roundup-Klagen eingereicht?
Klagen werden weiterhin eingereicht, weil viele Menschen, die in der Vergangenheit Roundup verwendet haben, erst jetzt mit Non-Hodgkin-Lymphom diagnostiziert werden. Zudem hat die öffentliche Aufmerksamkeit durch hohe Jury-Urteile das Bewusstsein für den möglichen Zusammenhang zwischen der Krankheit und dem Herbizid geschärft.
Wie hoch ist die durchschnittliche Auszahlung bei einer Roundup-Klage?
In der ersten großen Vergleichsrunde lagen die Auszahlungen typischerweise zwischen 100.000 und 160.000 US-Dollar pro Fall, abhängig von der Schwere der Erkrankung und der Beweislage. Obwohl es in den letzten Jahren Jury-Urteile in Millionen- und sogar Milliardenhöhe gab, wird nicht erwartet, dass die durchschnittlichen Vergleichszahlungen in Zukunft dramatisch steigen werden, da die finanzielle Leistungsfähigkeit von Bayer begrenzt ist.
Was bedeutet “Federal Preemption” im Glyphosat-Streit?
“Federal Preemption” ist das zentrale Rechtsargument von Bayer. Es besagt, dass Bundesrecht Vorrang vor dem Recht der Einzelstaaten hat. Da die US-Umweltschutzbehörde EPA (eine Bundesbehörde) keinen Krebs-Warnhinweis auf Roundup-Etiketten verlangt, argumentiert Bayer, dass einzelstaatliche Gerichte das Unternehmen nicht für das Fehlen eines solchen Hinweises bestrafen können.
Welche Konsequenzen hätte ein Sieg von Bayer vor dem Supreme Court?
Ein Sieg würde Bayer rechtlich davor schützen, wegen unterlassener Warnhinweise verklagt zu werden. Dies würde die meisten bestehenden und zukünftigen Klagen zunichtemachen. Für den Konzern wäre es eine immense finanzielle und strategische Erleichterung. Für Kläger und Verbraucherschützer wäre es jedoch eine Niederlage, da es die Möglichkeit von Unternehmen stärken würde, sich hinter behördlichen Zulassungen vor Haftungsansprüchen zu schützen.

